Schwerste Regefälle bedrohen Indien

Der asiatische Raum kommt einfach nicht zur Ruhe. Nach dem Erdbeben auf Sumatra und dem Taifun auf den Philippinen, stürtzen Wassermassen in Indien vom Himmel und töten bisher 140 Menschen.

Immer noch sind tausende Menschen von den Wassermassen eingeschlossen. Diesmal sind die südlichen Bundesstaaten Karnataka und Andhra Pradesh betroffen.

Über 1000 Soldaten des indischen Militärs sind im Einsatz um die Menschen mit Lebensmittelpaketen zu versorgen. Mehr als drei Millionen Menschen sind von der aktuellen Katastrophe betroffen.

Normalereise erstreckt sich die Monsun-Periode von Anfang Juni bis Ende September. Dieses Jahr starben bereits 1200 Menschen durch die heftigen Regenfälle. Und die Monsunzeit hat erst begonnen.

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Jedes Jahr sind 200 Millionen Menschen betroffen

Nach einem aktuellen Bericht von UNICEF werden jährlich mehr als 200 Millionen Menschen von schweren Naturkatastrophen getroffen. Die Hälfte der Opfer sind dabei Kinder.

Rund 70 Prozent der Katastrophen sind klimatisch bedingt. Anfang des Jahrtausends waren es noch 50 Prozent.

Die Folgen für die Opfer: sie werden getötet, erleiden Krankheiten auf Grund von Mangelernährung, verunreinigtem Wasser und schlechten hygienischen Bedingungen.
Gerade die Menschen in den Entwicklungs- und Schwellenländern gilt es zu schützen und vor weiteren Katastrophen so gut wie möglich zu schützen.

Greenpeace fordert deshalb die schnellstmögliche Reduktion von Treibhausgasen. Laut Greenpeace ist dieses aber nicht möglich, so lange man nicht Abstand von Braunkohle nimmt. Diese setze, im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgern, besonders viel Kohlendioxid frei.In Zukunft müsse mehr auf effiziente Gaskraftwerke und erneuerbare Energien gesetzt werden.

Dass es aus wissenschaftlicher Sicht möglich ist, die Welt mit alternativen Energien zu versorgen, zeigt auch eine neue Studie des Weltklimarates IPCC, die in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten veröffentlicht wurde. Technisch wäre es möglich560 Gigatonnen durch erneuerbare Energien einzusparen. Dieses würde die Erderwärmung auf zwei Grad begrenzen. Somit wäre es möglich dem Klimawandel und auch den daraus resiltierenden Naturkatastrophen entgegenzuwirken.

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