Windanomalien


Windanomalien
Ein tropischer Wirbelsturm ist ein Tiefdrucksystem mit organisierter Teichenströmung (Konvektion), begleitet von schweren Gewittern und einer geschlossenen Bodenwindzirkulation um das Tiefdruckzentrum.



Das typische Aussehen des Wirbelsturm sind spiralförmig angeordnete Wolkenbänder. Tropische Wirbelstürme können, wie es der Name schon verrät, gewöhnlich nur in den Tropen oder Subtropen entstehen.

Abhängig der Region der Entstehung tragen tropische Wirbelstürme unterschiedliche Zusatzbezeichnungen:

Der Hurrikan: Atlantik & Nordpazifik

Der Taifun: Pazifischer Ozean (asiatischer Raum)

Der Zyklon: Indischer Ozean, Golf von Bengalen, Südpazifik

Die Entstehung

Im Spätsommer verdunsten große Wassermengen, die mit der warmen Luft aufsteigen. Wenn diese sich auf Grund der Corioliskraft beginnt zu drehen entsteht ein riesiger Wirbel. In der völlig ruhigen Mitte befindet sich das sogenannte Auge. Um das Auge liegt die Eyewall, die aus Wolken besteht. Auf dem Festland wird der Wirbel schwächer, weil er keinen Nachschub an feuchtwarmer Luft bekommt. Im Inneren des Wirbelsturms herrscht dabei ein Tiefdruckgebiet und völlige Windstille, während in den äußeren Teilen sehr hohe Windgeschwindigkeiten erreicht werden können und Hochdruck herrscht.

Warum gefährlich?

Als Naturkatastrophen zählen Tropische Wirbelstürme, da sie sowohl die Menschen, Natur und Sachwerte bedrohen können.

Folgende Umstände können diese Bedrochungen hervorrufen:

  • Windstärken von über 250 km/h können verherrende Schäden anrichten
  • Wellen und Sturmfluten durch die hohen Windstärken können die Schifffahrt und die Bevölkerung gefährden und zu Überschwemmungen führen
  • starke Niederschläge können ebenfalls zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen
  • Tornados können als Begleiterscheinung entstehen

Tornados

Die eigentliche Bezeichnung für Tornados sind Wind- und Wasserhosen. In den USA werden sie auch als Twister bezeichnet ist ein kleinräumiger Luftwirbel in der Erdatmosphäre. Er weisst eine fast senkrechte Drehachse auf und erstreckt sich durchgängig von der Wolkenuntergrenze bis zum Boden. Für einen Tornado ist der Bodenkontakt des Luftwirbels entscheidend.

Der Luftwirbel kann ausmasse von ein paar Metern bis hin zu über einem Kilometer haben. Die Sichtbarkeit dieses Wirbels wird durch kondensierten Wasserdampf, Staub, Trümmer, Wasser oder ähnliches gegeben, die umhergewirbelt werden. Dieses Phänomen der Sichtbarkeit ist aber nicht zwangsläufig.

Die Geschwindigkeit des Tornados ist abhängig von der dazugehörigen Mutterwolke und beträgt im Schnitt 50 km/h. Die Dauer liegt im Mittel bei unter 10 Minuten.

Die interene Rotationsgeschwindigkeit liegt aber weitaus höher und ist der Grund für die schweren Verwüstungen die ein Tornado mit sich führen kann.

Windhosen entstehen meistens im Frühsommer, während Wasserhosen meistens im Spätsommer anzutreffen sind.

Tornados werden weltweit überall da beobachtet, wo es Gewitter gibt. Schwerpunkte sind Regionen mit fruchtbaren Ebenen in den Subtropen bis in die gemäßigten Breiten

In Europa werden jählich ca. 170 Tornados registriert, die aber als schwach einzustufen sind.  In den USA werden jährlich 1200 Tornados gelistet. Davon werden 88% als schwach eingestuft, 11% als stark und unter 1% als verherrend.

Die Klassifizierung erfolgt nach der Fujita-Skala und wird über die Windgeschwindigkeit definiert. Sie reicht von F0 bis F6. In der Realität wurden bisher nur maximal F5 Tornados erlebt.

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